Tilgung bestimmt den Weg der Restschuld
Mit jeder Rate zahlst du Zinsen und tilgst einen Teil des Darlehens. Je höher die anfängliche Tilgung, desto schneller sinkt die Restschuld. Eine hohe Tilgung ist aber nur sinnvoll, wenn die Rate auch in realistischen Belastungsszenarien tragfähig bleibt.
Die Restschuld ist die entscheidende Vergleichsgröße
Eine niedrige Monatsrate wirkt attraktiv, kann aber mit einer hohen Restschuld am Ende der Zinsbindung verbunden sein. Vergleiche deshalb nicht nur die Rate, sondern auch den voraussichtlichen Schuldenstand zu festgelegten Zeitpunkten.
Sondertilgungen richtig einplanen
Sondertilgungsrechte schaffen die Möglichkeit, Bonuszahlungen, Erbschaften oder andere Überschüsse flexibel einzusetzen. Sie sind eine Option, keine Verpflichtung. Prüfe, in welcher Höhe sie vereinbart sind und ob dafür ein Konditionsaufschlag anfällt.
Tilgungssatzwechsel als Sicherheitsventil
Ein vertraglich vereinbarter Tilgungssatzwechsel kann helfen, die Rate an veränderte Lebenssituationen anzupassen. Die genauen Bedingungen unterscheiden sich je nach Bank und Vertrag.
Stressszenarien gehören zur Strategie
Eine tragfähige Planung betrachtet Elternzeit, Instandhaltung, Einkommensänderungen und einen möglichen Zinsanstieg bei der Anschlussfinanzierung. So entsteht eine Tilgungsstrategie, die nicht nur im Idealfall funktioniert.
